Liebe Mitglieder,
das aktuelle BVIB-Umfrageergebnis zeigt deutlich, dass sich Sprachkursträger in Deutschland in einer tiefgreifenden Krise befinden.
Die wirtschaftlichen Einschnitte, der Zulassungsstopp und die strukturellen Veränderungen gefährden nicht nur einzelne Standorte, sondern die Integrationsinfrastruktur insgesamt – mit erheblichen Folgen für Teilnehmende, Lehrkräfte und den Arbeitsmarkt.
- 91 Träger aus ganz Deutschland haben an der Umfrage teilgenommen, überwiegend kleine und mittlere Einrichtungen mit 6–50 Mitarbeitenden.
- Die Mehrheit der Träger erwartet für 2026 Einnahmeverluste zwischen 10% und 50% und sieht ihre Existenz akut oder mittelfristig gefährdet.
- Bereits jetzt kommt es zu Kursausfällen, Verschiebungen, Kündigungen und dem Verlust qualifizierter Lehrkräfte, die in andere Branchen abwandern.
- Die aktuelle Steuerung der Sprachförderung wird mit der Note 4,19 (Skala 1–5) bewertet, Ersatzformate wie EOK werden als ungeeignet angesehen.
- Steigende Kosten bei stagnierenden Kostensätzen, bürokratische Hürden und fehlende Planungssicherheit führen zu strukturellen Risiken bis hin zu Standortschließungen
Wir, als BVIB fordern ein sofortiges politisches Umsteuern, verlässliche Rahmenbedingungen, auskömmliche Finanzierung und eine klare strategische Ausrichtung der Sprachförderung.
Den vollständigen Text zur Umfrage sowie alle Forderungen findest du unter Ergebnis der BVIB Mitgliederumfrage im Detail
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